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Medizin 5

Direktor:
Prof. Dr. med. Andreas Mackensen
Mikrobiologie, Medizin 5, Virologie, Medizinische Fakultät, Uni-Klinikum

Gemeinsam gegen Krebs und Infektionen

Forschungsallianz Immunmedizin:   Mit der heutigen Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung gaben die Präsidenten bzw. Rektoren der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Regensburg und Würzburg gemeinsam mit dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, den Startschuss für die „Forschungsallianz Immunmedizin“ – mit dabei Prof. Dr. Christian Bogdan, Direktor des Mirkobiologischen Instituts – Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Universitätsklinikums Erlangen und Erlanger Sprecher im Verbund, sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler (Dekan der Medizinischen Fakultät), Prof. Dr. Andreas Mackensen (Direktor der Medizin 5) und Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein (Direktor der Virologie). Der neue Forschungsverbund hat es sich zum Ziel gesetzt, durch noch engere Zusammenarbeit die Erforschung und Entwicklung neuer Immuntherapien effizienter zu machen und innovative Therapien schneller zur Anwendung zu bringen.
Von links: Prof. Dr. Andreas Mackensen (Direktor der Medizin 5), Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler (Dekan der Medizinischen Fakultät), Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein (Direktor der Virologie), bayerischer Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Prof. Dr. Christian Bogdan (Direktor der Mikrobiologie)
Von links: Prof. Dr. Andreas Mackensen (Direktor der Medizin 5), Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Schüttler (Dekan der Medizinischen Fakultät), Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein (Direktor der Virologie), bayerischer Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Prof. Dr. Christian Bogdan (Direktor der Mikrobiologie)
Quelle: Susanne Goldbrunner

Die Anwendungsgebiete der Immunmedizin reichen von Krebserkrankungen und Infektionen über Rheuma und Diabetes bis hin zu Organtransplantationen. Die Therapien erfordern auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Medikamente, für deren Herstellung eigene Reinraumlabors notwendig sind. An allen drei Standorten wurde hierfür in den vergangenen Jahren eine hohe wissenschaftliche Kompetenz aufgebaut und in modernste Infrastruktur investiert. Dabei konzentrieren sich die Universitäten auf unterschiedliche, aber einander ergänzende Schwerpunkte der Immunmedizin: „Translationale Immunologie“ in Erlangen-Nürnberg, „Interventionelle Immunologie“ in Regensburg und „Systemimmunologie“ in Würzburg.

Der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch betont: „Die Universitäten Erlangen-Nürnberg, Regensburg und Würzburg haben im weltweiten Wettbewerb um neue Immuntherapien höchste Kompetenz entwickelt. Doch die internationale Konkurrenz schläft nicht. Deshalb begrüße ich die Bündelung der immunologischen Potenziale und Kompetenzen der einzelnen Standorte. Der Austausch in der Forschungsallianz stärkt alle Partner.“

„An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird schon seit vielen Jahren mit großem Erfolg an zentralen Themen rund um das Immunsystem geforscht“, erläutert Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Präsident der FAU. „Diese Ressourcen bringt die FAU jetzt in die Forschungsallianz ein, um auf höchstem wissenschaftlichen Niveau gemeinsam mit anderen bayerischen Universitäten noch erfolgreicher im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“

Die Universität Regensburg übernimmt zunächst die Sprecherrolle der Allianz. Gesteuert wird die Zusammenarbeit durch einen Lenkungsausschuss mit Vertretern aller drei Universitäten. „Die enge Verbindung zwischen immunologischer Grundlagenforschung und klinischer Forschung am Patienten, wie sie am Standort Erlangen seit Langem erfolgreich praktiziert wird, ist das erklärte Ziel der Forschungsallianz“, sagt Prof. Dr. Christian Bogdan, der Sprecher der FAU innerhalb des Verbunds ist und derzeit dem Medical Immunology Campus Erlangen als interdisziplinärem Zentrum der FAU vorsteht.

Die Aktivitäten der Forschungsallianz Immunmedizin finanzieren die Universitäten aus eigenen Forschungsmitteln. Für den langfristigen Ausbau der Forschungsschwerpunkte zu außeruniversitären Einrichtungen beschloss das Bayerische Kabinett bereits erste konkrete Finanzierungsschritte. (Quelle: FAU aktuell Nr. 327/2011)

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Christian Bogdan
Telefon: 09131/85-22551
E-Mail: Christian.Bogdanatuk-erlangen.de

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