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Medizin 5

Direktor:
Prof. Dr. med. Andreas Mackensen
Medizin 5, Uni-Klinikum, Onkologie

Max wird Botschafter stellvertretend für alle Leukämiepatienten

Große Typisierungsaktion in Erlangen am Samstag, 22.06.2013

"Wir freuen uns, dass Max heute hier sitzen kann und hoffen, dass er nach der zweiten Stammzelltransplantation nun dauerhaft leukämiefrei ist", sagte Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie bei der heutigen (18.06.2013) Pressekonferenz und fügte hinzu, dass es dennoch sehr wichtig sei, dass möglichst viele Erlanger am 22.06.2013 zur Typisierung in die Heinrich-Lades-Halle kämen.
Hoffen auf rege Beteiligung bei der Typisierungsaktion am 22.06.2013: Prof. Dr. Andreas Mackensen (Direktor der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie), PD Dr. Bernd Spriewald (Oberarzt der Medizinischen Klinik 5), Dr. Siegfried Balleis (Oberbürgermeister Stadt Erlangen), Dr. Hans Knabe (Vorstand der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern), Max, Max' Schwester Lisa, Max' Mutter und Michael Bedernik (privater Initiator der Aktion "Helfen Sie Max und vielen anderen"). Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Als Max vor einem Jahr an Leukämie erkrankte, war er gerade 20 Jahre alt geworden. Die Welt des noch so jungen Menschen und seiner Familie brach zusammen. Leider stellte sich die Leukämie als so hartnäckig heraus, dass eine Heilung nur mithilfe einer Stammzelltransplantation erreichbar schien. Die Suche nach einem geeigneten Stammzellspender in der Familie bzw. in der weltweiten Fremdspenderdatei verlief erfolglos. Es konnte kein passender Spender gefunden werden. Eine letzte alternative Möglichkeit war eine Nabelschnurbluttransplantation. Max wurde mit Stammzellen aus Nabelschnurblut erfolgreich transplantiert.

Doch schon ein Jahr später kam die Leukämie zurück. Für Max und seine Familie war das ein erneuter Schock. Nachdem weiterhin kein passender Spender zu finden war, blieb als eine letzte Möglichkeit noch eine Stammzelltransplantation von einem Elternteil. Seine Mutter stellte sich sofort zur Verfügung. Diese Stammzellen sind nur zur Hälfte identisch mit denen von Max und werden damit nicht so gut toleriert. Die Transplantation verlief Gott sei Dank ohne große Komplikationen und im Moment geht es Max den Umständen entsprechend gut. 

Er möchte nun mit dieser Typisierungsaktion, die von seinem zukünftigen Schwager organisiert und von den Herren Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis und Minister Joachim Herrmann unterstützt wird, alle Menschen auf das wichtige Thema Leukämie und Stammzellspende aufmerksam machen.

Denn Leukämie ist heilbar, sofern ein passender Spender gefunden wird. Max möchte den Menschen Mut machen, sich in die weltweit vernetzte Spenderdatei aufnehmen zu lassen. Für Sie ist es nur ein kleiner Piks, für einen der 10.000 Neuerkrankten pro Jahr allein in Deutschland könnten Sie damit der Lebensretter sein. Denn ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein Leukämiepatient nur einen.

Gemeinsam mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, dem Universitätsklinikum Erlangen, der Medizinischen Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Mackensen) und der Familie von Max wird daher die Typisierungsaktion am 22. Juni 2013 in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen für Max und stellvertretend für viele andere Patienten, die eine Blutstammzellspende benötigen, organisiert und durchgeführt.

Quelle: Aktion Knochenmarkspende Bayern

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Mackensen
Telefon: 09131 85-35954
E-Mail: andreas.mackensenatuk-erlangen.de

Manuela Ortmann
Stiftung "Aktion Knochenmarkspende Bayern"
Telefon: 089 98326611
E-Mail: infoatakb-germany.de

Max mit seiner Mutter. Foto: Uni-Klinikum Erlangen
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